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Reisen

Aufgebot
Mit seiner Bestellung beginnt der "offizielle" Weg zur Ehe. Für das Aufgebot werden folgende Papiere benötigt: 1. Die Abstammungsurkunde (vom Standesamt des Geburtsortes), 2. Aufenthaltsbescheinigung von jedem Wohnsitz (auch Zweitwohnungen), 3. Personalausweis oder Reisepass.
 

 

Brautgemach-Spässe
Nicht selten erlebt das Brautpaar bei seiner Heimkehr in die Wohnung ein paar böse Überraschungen: Da schwimmen in der Badewanne Fischlein, das Wohnzimmer ist mit Ballons vollgestopft, die Haustür wurde zugemauert, das Bett mit Stroh gefüllt, der Zimmerschlüssel geklaut und mit 500 anderen Schlüsseln in einen Sack getan etc. Aber: man bedenke immer vorher - lustig es ist nur, wenn nichts kaputt gemacht wird!
 

 

Begynli
Das Begynli ist ein kleines, weisses Trachtenhäubchen, welches Mitte des 19. Jahrhunderts getragen wurde. Die Braut liess ihre Zöpfe hängen. Am Tag darauf wurde ihr Zopf jedoch abgeschnitten, damit er unter dem Begynli Platz fand.
 

 

Checkliste
"Haben wir wirklich nichts vergessen?" Ohne genaue Vorbereitung können so manche wichtige Details in der Eile vergessen gehen. Führen Sie deshalb unbedingt eine Hochzeits-Checkliste.
 

 

Dekoration
Auf jeden Fall sollte der Blumenschmuck, der die Feierlichkeit des Hochzeitstages noch unterstreicht, genau ausgesucht werden: Standesamt, Kirche, Apéro und Fest. Vergessen sie auch nicht die Dekoration des Fahrzeuges für das Brautpaar (und der weiteren Fahrzeuge) oder des Busses. Oder lassen Sie sich auch etwas neues einfallen: z.B. eine Dekoration mit Ballons.
 

 

Eheringe
Die Eheringe, die sich das Brautpaar gegenseitig an die Finger steckt, symbolisieren die Zusammengehörigkeit. Der geschlossene Kreis eines Ringes ist als Sinnbild der Bindung zu verstehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fahrzeug
Statt den Privatwagen für die Fahrt zur Kirche zu nehmen, empfehlen wir Ihnen eine oder mehrere Pferdekutschen, Oldtimer oder ein Auto der Luxusklasse. Wir beraten Sie gerne dabei.
 

 

Impfung
Wer denkt schon bei den Hochzeitsvorbereitungen an die Tage danach - die Hochzeitsreise. Informieren Sie sich frühzeitig über die vorgeschriebenen Impfungen. Die Lieblingsdestination für Flitterwochen ist übrigens die einsame Insel in der Karibik.
 

 

Jungfrau
Jungfräulich musste früher die Braut in die Ehe gehen. Es war allerorten Sitte, dass am Morgen nach der Hochzeitsnacht, das Leintuch zum Fenster hinaus gehängt wurde. So konnte sich die Öffentlichkeit von der abgelegten Jungfräulichkeit überzeugen.
 

 

Kuchen
Vergessen Sie nicht die Hochzeitstorte auszusuchen und zu bestellen. Nach dem Hauptgang wird sie serviert: Licht aus....mit vielen Kerzen....ein einmaliges Erlebnis.
 

 

Leihkleid
Wollen Sie sich kein eigenes Brautkleid kaufen, gibt es zahlreiche Fachgeschäfte, welche Brautkleider zu einem günstigen Preis verleihen.

 

 
Mai
Die Hochzeitsmonate in der Schweiz sind Mai/Juni und August/September.

 

 
Namen
Falls die Braut nicht ihren Mädchennamen behalten will, erhalten die Ehegatten einen gemeinsamen Familiennamen. Bedenken Sie deshalb frühzeitig alle zuständigen Stellen zu informieren: Passbüro, Bank, Kreditkarteninstitut etc.

 

 
Omen
Wenn Sie die Kirche oder das Standesamt betreten, achten Sie darauf, dass Sie nicht stolpern. Früher wurde das als ungutes Omen angesehen. Um das Vorzeichen wieder geradezubiegen, kehrte das Paar um und trat nochmal ein....diesmal ohne zu stolpern.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Polterabend
Der Polterabend findet seinen Ursprung in alten Bräuchen. Mit Gepolter und Geklirr vertrieb man die Bösen Geister. Braut und Bräutigam begehen den letzten Tag vor der Hochzeit normalerweise nicht zusammen. Der Abschied vom Junggesellenleben wird mit den engsten Freunden gefeiert. Der Polterabend bleibt übrigens nicht nur den Männern vorbehalten. Die zukünftige Braut hat das gleiche Recht und darf ihre Freundinnen zu einem gemütlichen Fest einladen.
 

 

Reiskörner
Immer beliebter wird der Brauch, die Braut oder das Brautpaar mit Reiskörnern zu bewerfen. Dieser Brauch stammt aus Italien und Spanien. Gastarbeiter haben diesen Brauch zu uns mitgebracht. Es ist ein Fruchtbarkeitsritus, der bis ins Altertum zurückgeht. Der Reisregen soll Kindersegen bringen.
 

 

Spalierstehen
Spalierstehen vor der Kirchentür ist ein neuer Brauch. Vor dem Zweiten Weltkrieg war er kaum üblich. Spalierstehen ist ein typischer Brauch unter Vereinsmitgliedern.
 

 

Schwarzes Hochzeitskleid
Nachdem die Landestracht als Hochzeitskleid ausser Mode kam, wurde in schwarz geheiratet. Ein schwarzes Hochzeitskleid war für Mann und Frau (!) die Regel (bis Mitte dreissiger Jahre noch gesehen). Danach kam erst der weisse Schleier dazu und daraus entwickelte sich das lange, weisse Brautkleid, welches heute üblich ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Traugespräche
Beim Traugespräch wird der Pfarrer Ihnen die Bedeutung und den Sinn der Ehe erklären. Besprechen Sie unbedingt auch den Ablauf Ihrer Hochzeit. Bringen Sie auch schon einige Ideen mit, die Sie gerne an Ihrer Hochzeit dabei hätten (z.B. Gospel-Sänger, Trompeten etc.).
 

 

Walzer
Mit dem Brautwalzer wird auch heute noch die Tanzrunde eröffnet.
 

 

Zeitung
Die Hochzeitszeitung. Das Brautpaar kann eine Hochzeitszeitung herausbringen, in der es den Weg ihrer Liebe nachzeichnet, oder Freunde sammeln Material und schreiben kleine Geschichten über das Brautpaar. Eine Hochzeitszeitung ist immer eine gelungene Überraschung.
  

 

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